Der jüngste Einsatz unserer drei KRS Kart-Teams fand am 31. März im belgischen Dolhain (unserer Hausbahn) statt. Trotz vieler Anmeldungen im Vorfeld traten dann etwas enttäuschend nur zehn Teams zum Start an. Dabei kamen alleine vom KRS Kart-Team drei Nennungen:

KRS 1 mit Michael Joussen und Felix Hahn

KRS 2 mit Leon Braun und Christian Heinrichs

KRS 3 mit André Krumbach (als Einzelfahrer)

Das Qualifying mit eiskalten Karts brachte unseren Teams die Startplätze 2, 7 und 8. Das war zumindest mal eine erste Einschätzung für das ziemlich ausgeglichene Starterfeld. Vom Reglement her vorgegeben waren drei Kartwechsel jeweils zur vollen Rennstunde. Dabei durften aber keine Fahrerwechsel gemacht werden. Die konnten in drei zusätzlichen Stopps erledigt werden. Dabei waren Mindeststandzeiten in der Box von 99, 75 und 60 Sekunden vorgeschrieben. Damit war der Raum für taktische Überlegungen der Teams relativ gering, es galt nur frühzeitig auszuloten, auf welchem der vier zu fahrenden Karts man am besten die Fahrerwechsel mit den Zusatzstopps einplant.

Und so legten unsere Teams sehr unterschiedliche Strategien fest: KRS 3 – ohnehin als Einzelfahrer unterwegs - legte alle Stopps ans Ende des Rennens, KRS 2 machte den ersten Fahrerwechsel schon nach 44 Minuten und KRS 1 fuhr deutlich über eine Stunde, um dann erstmalig zu wechseln. Im Verlauf des Rennens wurde es dann für alle Teams schwierig den Überblick zu behalten, da man nicht immer wusste, wer noch wie viele Zusatzstopps machen muss. In der letzten Stunde fiel Einzelkämpfer André Krumbach (KRS 3) mit seinen Stopps ans Ende des Feldes, was aber erwartet worden war. In einem gut besetzten Feld mit über 100 Kilo vier Stunden mitzufahren ist schon eine willensstarke Leistung!

KRS 2 (Leon Braun und Christian Heinrichs) musste von Anfang an kämpfen: Schon nach einer halben Stunde durch einen Rennunfall eine halbe Runde zurückgeworfen, kämpfte sich das Team mit einem gut laufenden Kart in der zweiten Stunde wieder an des Mittelfeld heran. Das nächste Kart war dann wieder etwas schwächer und so fiel KRS 2 nach drei Vierteln der Distanz wieder bis auf Position 8 zurück; da waren aber dann schon 80 Runden vor Schluss alle Wechsel erledigt. Und so konnte Teamchef Kai Kurschilgen zusehen, wie es Position um Position - durch die Wechsel der anderen - nach vorne ging: Am Ende mit nur zwei Runden Rückstand stand dann Platz 5 auf dem Zettel.

KRS 1 (Michael Joussen und Felix Hahn) fuhr einen beherzten ersten Stint, der schon in Runde 23 für Michael Joussen die schnellste Rennrunde und einen Zusatzpokal bringen sollte. Auf diesem Kart verzichtete Teamchef H. Michael Joussen dann auf einen Stopp zum Fahrerwechsel und fing erst Mitte des zweiten Stints – das Kart war ohnehin etwas langsamer unterwegs – mit den Pflichtwechseln an. In der Gesamtwertung lag das Team KRS 1 dann zeitweise auf Platz 1, und hatte richtig Spaß am Rennen, wurde aber in der vorletzten Stunde durch die restlichen Wechsel bis auf Platz 5 durchgereicht und setzte sich dann auf Platz 4 fest. Und als wir uns schon fast mit diesem undankbaren Platz abgefunden hatten, musste der Spitzenreiter drei Minuten vor der Zielflagge seinen letzten Stopp einlegen und fiel bis auf Platz 4 zurück! Und so wurde es mit nur einer Runde Rückstand und der schnellsten Rennrunde ein versöhnlicher dritter Platz. 

Herzlichen Dank an Philipp und Hanjo für die reibungslose Organisation der Veranstaltung und Christian von HD Kart für die Durchführung und einen Rennverlauf ohne Kart-Schäden. Dank auch an alle anderen Teilnehmer für ein überaus faires Rennen.